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<title>Conventus</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Conventus</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Als <b>conventus</b> (<a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> für „Zusammenkunft“, Plural <i>conventūs</i>; das griechische Pendant ist <span lang="grc-Grek" class="Grek">διοίκησις</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">dioíkēsis</span>) werden sowohl die Gerichtsbezirke, in die die <a href="R%C3%B6mische_Provinz" title="Römische Provinz">Provinzen</a> des <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reiches</a> unterteilt waren, als auch die regelmäßig dort stattfindenden Gerichtssitzungen des Statthalters bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktion_und_Ablauf">Funktion und Ablauf</h2></div>
<p>Die Rechtsprechung in römischen Provinzen erfolgte durch den Statthalter, der dafür fortlaufend durch seinen Amtsbereich reiste. Um diese Tätigkeit klar zu regeln, wurden Gerichtsbezirke definiert, in deren Hauptort der Gouverneur mindestens einmal pro Jahr einen Gerichtstag abhielt. An diesen Orten konnte die Bevölkerung der Umgebung am jeweiligen Termin ihre Anliegen und Anklagen vorbringen. Davon konnten die geringfügigeren Delikte durch Assistenten bearbeitet werden, während schwerere Vergehen durch den Statthalter persönlich gerichtet wurden. Aufgrund der großen Zahl an Anfragen wurden die eigentlichen Urteile wohl in der Regel nicht direkt während des Gerichtstages, sondern erst einige Zeit später vom Sitz des Statthalters aus gefällt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Reisen des Statthalters durch die Provinz dürften in der Regel drei bis vier Monate pro Jahr in Anspruch genommen und vorwiegend in den Sommermonaten stattgefunden haben.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Abgrenzung der <i>Conventus</i> richtete sich häufig nicht nach den ethnischen Gliederungen der Provinzen, sondern nach der Bevölkerungsdichte und der Zugänglichkeit der Regionen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Regel waren die Gerichtsbezirke nach ihrem Hauptort benannt. Für diesen bedeutete die Funktion als Zentrum eines <i>Conventus</i> nicht nur eine besondere Auszeichnung, sondern auch einen handfesten wirtschaftlichen Vorteil durch die regelmäßige Anwesenheit des Statthalters sowie größerer Menschenmengen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einen Bericht über die Reisetätigkeit des Statthalters durch die Gerichtsbezirke gibt unter anderem <a href="Gaius_Iulius_Caesar" title="Gaius Iulius Caesar">Gaius Iulius Caesar</a>, der fast jährlich zwischen den Feldzügen in Gallien zur Rechtsprechung in seine Provinzen <a href="Gallia_cisalpina" title="Gallia cisalpina">Gallia cisalpina</a> und <a href="Illyrien_(Provinz)" title="Illyrien (Provinz)">Illyrien</a> zurückkehren musste.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verbreitung_und_Entwicklung">Verbreitung und Entwicklung</h2></div>
<p>Die Gerichtsbezirke sind nicht für alle Provinzen bezeugt; es ist jedoch davon auszugehen, dass sie überall flächendeckend existierten. In einigen Fällen waren sie möglicherweise deckungsgleich mit anderen administrativen Einheiten wie den <a href="Civitas" title="Civitas">civitates</a>, sodass sie nicht separat in den Quellen erwähnt sind.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die ersten festen Gerichtsorte römischer Statthalter sind um 200 v. Chr. in <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a> belegt. Die erste systematische Gliederung einer Provinz in <i>Conventus</i> scheint in <a href="Asia_(Provinz)" title="Asia (Provinz)">Asia</a> erfolgt zu sein, wo die Bezirke erstmals für 62 v. Chr. bezeugt sind, aber vermutlich bereits in den ersten Jahrzehnten nach der römischen Eroberung, also zwischen 129 und 90 v. Chr., eingerichtet wurden und möglicherweise auf noch ältere administrative Strukturen des <a href="Attaliden" title="Attaliden">Attalidenreiches</a> zurückgehen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für Asia sind die Entwicklungen der Gerichtsbezirke generell vergleichsweise gut bekannt; so lassen sich auch mehrere Erhebungen von Städten zu Hauptorten oder umgekehrt Entziehungen dieses Status nachweisen. Neben Asia überliefert <a href="Plinius_der_%C3%84ltere" title="Plinius der Ältere">Plinius der Ältere</a> noch für zwei weitere Regionen Listen der <i>Conventus</i> in seiner <a href="Naturalis_historia" title="Naturalis historia">Naturalis historia</a>, nämlich für die <a href="Iberische_Halbinsel" title="Iberische Halbinsel">Iberische Halbinsel</a> und für <a href="Dalmatia" title="Dalmatia">Dalmatia</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Ägypten, das sich an der Wende der <a href="R%C3%B6mische_Republik" title="Römische Republik">Republik</a> zur <a href="R%C3%B6mische_Kaiserzeit" title="Römische Kaiserzeit">Kaiserzeit</a> in die Provinz <a href="Aegyptus" title="Aegyptus">Aegyptus</a> verwandelte, sind durch die reichen <a href="Papyrus" title="Papyrus">Papyrusfunde</a> ebenfalls einige Details zu den Gerichtstagen, die dort als <a href="Dialogismos" title="Dialogismos">Dialogismos</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">διαλογισμός</span>) bezeichnet wurden, bekannt. Die zur Belegung der Verhandlungsführung in den unterschiedlichsten Rechtsbereichen ausgestellten Protokolle vermitteln einen guten Einblick in die Urteile und deren Vollstreckbarkeit. Die hoheitliche Überwachung der Gerichtsbezirke durch abgesandte <a href="Praefectus_Aegypti" title="Praefectus Aegypti">Präfekten</a> stand hier in der Tradition des vormaligen <a href="Ptolem%C3%A4er" title="Ptolemäer">Ptolemäerreiches</a> und bewirkte nun eine Einbindung in das römische Rechtswesen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bedeutung der Gerichtsbezirke ging im Laufe der <a href="R%C3%B6mische_Kaiserzeit" title="Römische Kaiserzeit">Kaiserzeit</a> langsam zurück. Einige ihrer Aufgaben scheinen durch die Provinziallandtage (im Osten des Römischen Reiches <a href="Koinon" title="Koinon">Koina</a>, im Westen <a href="Concilium_provinciae" title="Concilium provinciae">Concilia</a> genannt) übernommen worden zu sein, in denen auch die lokalen Oberschichten eine wichtigere Rolle spielten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus der Zeit des Kaisers <a href="Tacitus_(Kaiser)" title="Tacitus (Kaiser)">Tacitus</a> (275–276 n. Chr.) stammt der letzte Beleg für einen <i>Conventus</i>;<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vermutlich wurde diese administrative Gliederung im späten 3. oder frühen 4. Jahrhundert bei den <a href="Diokletianische_Reichsreformen" class="mw-redirect" title="Diokletianische Reichsreformen">Diokletianischen Reichsreformen</a> aufgegeben.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Agnès Bérenger: <i>Le métier de gouverneur dans l’Empire romain. De César à Dioclétien</i> (= <i>De l’archéologie à l’histoire.</i> Band 62). Éditions De Boccard, Paris 2014, ISBN 978-2-7018-0350-0, S. 200–224.</li>
<li><a href="Wolfgang_Kunkel" title="Wolfgang Kunkel">Wolfgang Kunkel</a>, <a href="Roland_Wittmann" title="Roland Wittmann">Roland Wittmann</a>: <i>Staatsordnung und Staatspraxis der Römischen Republik.</i> Abschnitt 2: <i>Die Magistratur</i> (= <i><a href="Handbuch_der_Altertumswissenschaft" title="Handbuch der Altertumswissenschaft">Handbuch der Altertumswissenschaft</a>.</i> Teil 3, Band 2, Abschnitt 2). C. H. Beck, München 1995, ISBN 3-406-33827-5, S. 366–368.</li>
<li><a href="Meret_Strothmann" title="Meret Strothmann">Meret Strothmann</a>: <i>Conventus.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 12/2, Metzler, Stuttgart 2002, ISBN 3-476-01487-8, Sp. 933–934.</li>
<li><a href="Gabriele_Wesch-Klein" title="Gabriele Wesch-Klein">Gabriele Wesch-Klein</a>: <i>Provincia. Okkupation und Verwaltung der Provinzen des Imperium Romanum von der Inbesitznahme Siziliens bis auf Diokletian. Ein Abriß</i> (= <i>Antike Kultur und Geschichte.</i> Band 10). Lit, Münster 2008, ISBN 978-3-8258-0866-2, S. 125–128.</li>
<li>Gabriele Wesch-Klein: <i>Die Provinzen des Imperium Romanum.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-534-26438-4, S. 52–54.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu den Zuständigkeiten und dem Arbeitsaufwand siehe Gabriele Wesch-Klein: <i>Die Provinzen des Imperium Romanum.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-534-26438-4, S. 53 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Gabriele Wesch-Klein: <i>Provincia. Okkupation und Verwaltung der Provinzen des Imperium Romanum von der Inbesitznahme Siziliens bis auf Diokletian. Ein Abriß.</i> Lit, Münster 2008, ISBN 978-3-8258-0866-2, S. 127 f. Anders dagegen Anthony T. Marshall: <i>Governors on the Move.</i> In: <i>Phoenix.</i> Band 20, Nummer 3, 1966, S. 240–242.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Anthony T. Marshall: <i>Governors on the Move.</i> In: <i>Phoenix.</i> Band 20, Nummer 3, 1966, S. 231–246, hier 236–238. Siehe etwa <a href="Strabon" title="Strabon">Strabon</a>, <i>Geographie</i> 13,4,12.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">François Jaques, John Scheid: <i>Rom und das Reich. Staatsrecht, Religion, Heerwesen, Verwaltung, Gesellschaft, Wirtschaft.</i> Lizenzausgabe, Nikol, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86820-012-6, S. 188 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Gaius Iulius Caesar, <i><a href="De_bello_Gallico" title="De bello Gallico">De bello Gallico</a></i> 1,54,3; 5,1,5; 5,2,1; 6,44,3; 7,1,1.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Gabriele Wesch-Klein: <i>Die Provinzen des Imperium Romanum.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-534-26438-4, S. 52 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Meret Strothmann: <i>Conventus.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 12/2, Metzler, Stuttgart 2002, ISBN 3-476-01487-8, Sp. 933–934, hier Sp. 933.; Gabriele Wesch-Klein: <i>Die Provinzen des Imperium Romanum.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-534-26438-4, S. 52.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">François Jaques, <a href="John_Scheid" title="John Scheid">John Scheid</a>: <i>Rom und das Reich. Staatsrecht, Religion, Heerwesen, Verwaltung, Gesellschaft, Wirtschaft.</i> Lizenzausgabe, Nikol, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86820-012-6, S. 188.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jos%C3%A9_Luis_Alonso_(Rechtswissenschaftler)" title="José Luis Alonso (Rechtswissenschaftler)">José Luis Alonso</a>, <a href="Ulrike_Babusiaux" title="Ulrike Babusiaux">Ulrike Babusiaux</a>: <i>Papyrologische und epigraphische Quellen.</i> In: Ulrike Babusiaux, <a href="Christian_Baldus" title="Christian Baldus">Christian Baldus</a>, <a href="Wolfgang_Ernst_(Rechtswissenschaftler)" title="Wolfgang Ernst (Rechtswissenschaftler)">Wolfgang Ernst</a>, <a href="Franz-Stefan_Meissel" title="Franz-Stefan Meissel">Franz-Stefan Meissel</a>, <a href="Johannes_Platschek" title="Johannes Platschek">Johannes Platschek</a>, <a href="Thomas_R%C3%BCfner" title="Thomas Rüfner">Thomas Rüfner</a> (Hrsg.): <i><a href="Handbuch_des_R%C3%B6mischen_Privatrechts" title="Handbuch des Römischen Privatrechts">Handbuch des Römischen Privatrechts</a>. Band 1, §§ 1–58.</i> Mohr Siebeck, Tübingen 2023, ISBN 978-3-16-152359-5, S. 222–317, hier S. 244 (Rn. 50–52).</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Meret Strothmann: <i>Conventus.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 12/2, Metzler, Stuttgart 2002, ISBN 3-476-01487-8, Sp. 933–934, hier Sp. 933.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="L%E2%80%99Ann%C3%A9e_%C3%A9pigraphique" title="L’Année épigraphique">AE</a></i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://db.edcs.eu/epigr/epi_einzel_de.php?p_belegstelle=AE+1989%2C+00724&r_sortierung=Belegstelle">1989, 724</a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Gabriele Wesch-Klein: <i>Provincia. Okkupation und Verwaltung der Provinzen des Imperium Romanum von der Inbesitznahme Siziliens bis auf Diokletian. Ein Abriß.</i> Lit, Münster 2008, ISBN 978-3-8258-0866-2, S. 126 f.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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